Module
Die multimodale Kindertherapie umfaßt in der Regel folgende Module, hier aufgeführt mit den dazugehörigen Methoden und Techniken:Modul 1 – Ärztliche Diagnostik und Therapie
- -Ausführliche Anamnese
- -Differentialdiagnostische Einordnung
- -Körperliche Befunderhebung
- -Verordnung von Medikamenten
- -Verordnung von Ergotherpie oder Logopädie
- -Psychiatrische Kriseninterventionen
- -Familientherapeutisches Setting
- -Ganzheitliche Therapieplanung
- -Längerfristige Entwicklungsbegleitung
- -Elternberatung
- -Psychoedukation
- -Psychotherapeutische Interventionen
- -Prüfung auf Teilleistungsstörungen
- -Ermittlung der kognitiven Leistungsfähigkeit
- -Suche nach Hinweisen auf familiendynamische Belastungen und Erkundung sozio-emotionaler Wechselwirkungen durch projektive Tests
- -Selbstauskunfts-Fragebögen
- -Emotionale Testung bezüglich Ängstlichkeit und Stimmung
- -Fremdbeurteilungen
- -Verhaltensbeobachtung
- -Interaktionsanalysen
- -Interpretation kreativer Ausdrucksarbeit
- -Vertrauensaufbau, beginnend bereits in der Diagnostk-Phase
- -Konfrontation mit schwierigen Themen unter Nutzung geeigneter Zugangswege
- -Verhaltenstherapeutische Techniken
- -Narrative Therapie / Gespräche
- -Entspannungstechniken
- -Kunsttherapeutische Techniken
- -Musiktherapeutische Techniken
- -Rollenspiel und theatertherapeutische Techniken
- -Tanz- und Bewegungstherapeutische Techniken
- -Beratung und Entwicklungsbegleitung des Patienten
- -Aufmerksamkeitstraining
- -Soziales Coaching
- -Kleine Gruppen mit ca. 6 Patienten
- -Cotherapeutische Leitung
- -Durchdachtes Gruppenkonzept für ca. 10 Sitzungen mit fester Gruppe
- -Umschriebene Zielgruppe mit ähnlichen Problemen
- -Geringer Altersunterschied der Gruppenmitglieder
- -Kunstherapeutische Methoden
- -Theatertherapeutische Methoden
- -Musiktherapeutische Methoden
- -Entspannungsverfahren
- -Körpertherapeutische Methoden
- -Soziotherapeutische Methoden
- -Nutzung neuer Medien
- -Vernetzung des Gruppenmoduls mit einer beständigen einzeltherapeutischen Anbindung
- -Befruchtende Zusammenkunft verschiedener Berufsgruppen
- -Fortlaufende eingehende Auseinandersetzung mit der Problematik des Patienten
- -Qualitätssicherung mit hoher Diagnosesicherheit durch kritische Abwägung im Diskurs
- -Vernetzung der therapeutischen Module
- -Effiziente Therapieplanung und Überprüfung der bisherigen Massnahmen
- -Wöchentliche intensive Übungen bei Teilleistungsschwächen
- -Speziell für motorische Entwicklungsstörungen, Sprachentwicklungsstörungen, Lese-Rechtschreib-Schwäche und Rechenschwäche
- -Ärztliche Verordnung von extramuralen Therapien und Vernetzung mit dem Angebot in der Kindertherapiepraxis
- -Ergotherapie
- -Logopädie
- -Lerntherapie (nicht nach SGB 5 erstattungsfähig/kann nicht über Kasse verordnet werden)
- -Zusammenfassung nach Diagnosen und Symptomatik der Kinder, also für Trennungsängste, Geschwisterrivalität, Schulprobleme, Oppositionalität, Depressivität, soziale Ängstlichkeit, Autismus, Aufmerksamkeitsstörungen, postraumatische Störungen, Einnässen u.a.
- -Durchdachtes Programm des Trainings über ca. 10 Sitzungen in einer festen Gruppe mit Anlehnung an bestehende Manuale
- -Cotherapeutische Durchführung mit qualifizierten und erfahrenen Therapeuten
- -Erlernen und Trainieren eines besseren Umgangs mit krankheitsassoziiertem Problemverhalten
- -Erfahrungsaustausch und Abgleich mit anderen Eltern in ähnlicher Situation
- -Entwicklung eines verbesserten Verständnisses für das Kind durch Rollenspiel und Rollentausch
- -Analyse dysfunktionaler familiendynamischer Strukturen
- -Förderung der selbstkritischen Wahrnehmung des eigenen Anteils an der Problemdynamik
- -Psychoedukation und Vermittlung eines vernünftigen Krankheitsmodells
- -Wege zur Gesundung aufzeigen
- -Änderungsversuche üben
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